Endlich gibt es den ADGZ zu einem vernünftigen Preis. Denn bisher gab es den Bausatz nur als teure „Limit Edition“ oder als noch teureren Resinbausatz. Hat sich das Warten gelohnt?

Mit kleinen Einschränkungen ja.

Kommen wir zu Ja: fünf Gussäste in beige und ein Durchsichtiger sowie einen Wannenoberteil und Unterteil. 16 Gummiräder, ein Decalsatz sowie eine Ätzteilplatine runden den Inhalt der Schachtel ab.

Die Bemalungsanleitung ist in Farbe und zeigt das erste Fahrzeug (mit Namen „Ostmark“) in vier Seitenansicht und die anderen Vorschläge nur in drei Seitenansichten. Der Farbvorschlag lautet „Feldgrau“ ich glaube aber es müsste Panzergrau sein wie alle Wehrmachtsfahrzeuge.

Die Teile sind hauchdünn gespritzt Es ist schon erstaunlich was heute alles möglich ist. Ich wäre geneigt zu sagen es entspricht fast schon der original Wannenstärke. Das Fahrwerk ist ausreichend detailliert.

 

Es ist durchaus noch die eine oder andere Verfeinerung möglich, aber man sieht später nicht viel davon. Wunderbar fein gespritzt und detailliert sind die vorderen und hinteren Kühlerlamellen. Und da ist auch schon das große Manko des Bausatzes. Durch die große Öffnung sieht man ins Nichts. Es fehlt der Kühler! Hier muss man selbst aktiv werden und einen Kühler basteln gleich gesagtes gilt auch für das Heck hier fehlt ein Motor, wo bei hier nicht so viel zu sehen ist.

 

Meine Empfehlung kaufen. Für den fehlenden Kühler muss man leider etwas basteln und ein Motor kann  man sicher von einem anderen Bausatz nehmen. Wenn jemand ein Fahrzeug der zweiten Serie bauen möchte so denke ich, er soll noch ein wenig warten. Denn auf der Wanne sind Markirungen für die Winker angebracht. Kurze Info, die Fahrzeuge der zweiten Serie hatten unter anderen Winker und deutsche Mg 34.

 

 

 

Klaus Konrad